Drei Songs, drei Filme, drei Trailer in sechs Videos

Vor fast zwei Jahren sorgte der grandiose Trailer für Guardians of the Galaxy, zumindest bei mir, erste Begeisterung. Oben eingebunden ist aber der zweite, der statt eines eher obskuren Songs von Nine Inch Nails ein zweites Lied einbaut, das auch tatsächlich im Film vorkommt, nämlich „Spirit in the Sky“ von Norman Greenbaum. Prominenter in beiden ist aber „Hooked on a Feeling“ von Blue Swede:

Das Lied hat schon eine bewegte Geschichte popkultureller Verwertung: in Reservoir Dogs, später in Ally McBeal als musical cue des gruseligen „dancing baby“ und jetzt eben in Guardians of the Galaxy. Wenn man versucht, diesen Popmusik-Approbiationskniff nachzuahmen kommt so was dabei raus:

Der Trailer zu Star Trek Beyonddem dritten Film der Reboot-Reihe. Sabotage von den Beastie Boys wurde bereits im ersten Film benutzt und hier greift man dreist darauf zurück. Dabei hat der Song selbst eine Geschichte kultureller Kontextualisierung, schließlich ist sein Musikvideo eine Parodie auf Krimi- und Action-Serien der 70er Jahre (insbesondere Starsky & Hutch):

Jetzt aber noch was (fast) ganz anderes:

Die Songs, die in diesem Trailer vorkommen, interessieren mich aber weniger. Lustiger finde ich, dass das Emo-Mädel mit dem Kurzhaarschnitt Negasonic Teenage Warhead heißt und nach diesem Monster Magnet Song benannt ist:

(Bei dieser Show war ich übrigens 16-jährig im Publikum)