Über Pop 16: H.P. Lovecraft Multimedial


In dieser Folge widmen Fabian und ich uns dem Werk von Howard Phillips Lovecraft und wie es in Comics, Videospielen und allerlei weiterer Popkultur weiterlebt. So sprechen wir über die Graphic Novel The Shadow out of Time, die der Illustrator I.N.J. Culbard adaptiert hat, sowie über die Comic-Reihe Providence von Alan Moore und Jacen Burrows, die im Cthulhu-Mythos von Lovecraft-Mythos spielt und gleichermaßen Vorgeschichte und Fortsetzung der beiden Comics Neonomicon und The Courtyard ist (Avatar Press, auf Deutsch bei Panini).

Fabian hat zum Thema auch schon was publiziert. Der Artikel „Cthulhu 2.0 – das kosmische Grauen im Social Web“ aus der Anthologie Dawn of an Evil Millenium: Horror/Kultur im neuen Jahrtausend (Hg. Jörg van Bebber, Büchner Verlag, 2011) ist auch in seinem Blog zu finden. Statt über den neuen Horrorfilm The Void, der von Lovecraft inspiriert wurde und letztes Jahr auf dem Fantasy Film Fest lief berichten, wie eigentlich geplant, machen wir einen Exkurs zu John Carpenters The Thing, das auf einer Novelle eines Zeitgenossen von Lovecraft basiert und auch kosmischen Horror birgt.

Später dieses Jahr wird auch ein Videospiel namens Call of Cthulhu erscheinen, das sich das „official video game“ nennt. Was auch immer das heißt. (Es heißt: die Firma Chaosium hat eine Trademark auf Call of Cthulhu, wenn es um Spiele geht)

Cthulhu hat jede Menge Musik inspiriert und hat es auch zu einem Gastauftritt bei South Park geschafft, in der Drei-Folgen-Story in Staffel 14 erwacht er, als BP an der falschen Stelle bohrt. Außerdem kann man sich Cthulhu auch als Tamagochi halten, via App sowohl für Android als auch für iOS.

Und weil es so schön absurd ist, hier noch das Musical basierend auf Lovecrafts Re-Animator.

Die Musik im Abspann ist Metallicas „Call of Ktulu“.