Broder will nicht von Joy Fleming träumen

Hart aber fair beschäftigt sich heute abend, gerade im Augenblick quasi, mit dem Thema „Superstar statt Fleißarbeit – Verfällt ein Land dem Casting-Wahn?“ — Die Frage beantworte ich mal schnell: Jein.
Ich persönlich kann nicht verstehen, dass die jüngste Staffel des aus England importierten Format Pop Idol, hierzulande DSDS, immer noch millionenfach Zuschauer findet. Ärgerlich ist aber, dass man beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen erstens meint, das Konzept in zahm zu kopieren zu können und zweitens auch in einer eigentlich meist ernstzunehmenden Polit-Talk-Show meint sich damit, vermutlich auf Quote hoffend, beschäftigen zu müssen.
An der Diskussion nehmen neben dem ehemaligen Jury-Mitglieds und ebenso ehemaligen BMG-Manager Thomas M. Stein und dem Erst-Staffel-Teilnehmer Küblböck, der sich gar nicht mal so schlecht schlägt, selbst mit (und dessen Anwesenheit wundert mich) Henry M. Broder (der hat dazu wohl ne Meinung zum Thema, überzeugt in der Sendung aber eher nicht, meiner Meinung nach). Zur Ihrer Information: das Mittel-M bei Broder steht für Modest, das bei Herrn Stein für Michael.
So. Jetzt ist der Eintrag auch schon vorbei und den Titel hab ich nicht erklärt. Einfach die Wiederholung gucken oder im Internet.

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