Ärger im Freiherrenhaus von und zu Guttenberg?

Wie SPIEGEL-Online schreibt, feuerte der neue CSU-„General“ einen engen Vertrauten (hier):

Erst vor zwei Wochen wurde er zum Leiter der Strategieabteilung in der Parteizentrale der CSU berufen, jetzt kann ein Vertrauter von Generalsekretär Karl-Theodor zu Guttenberg seine Bürokisten packen. Der Generalsekretär feuerte den Vertrauten wegen eines 16 Jahre zurückliegenden Hitlergrußes.

Als junger Mann im Vollsuff– der namentlich nicht genannte Mitarbeiter „will sich nicht erinnern können“, kann man ja schon mal den Arm heben, was? Und das ganze photographieren. Halb so wild, oder nicht? Ist 16 Jahre her. Dem vertrauten Chef

Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg,

kurz: K-TMNJJPFJS-Freiherr-VUZ-G gefiel’s nicht, schließlich, wurde sein Vorfahr Karl Ludwig Freiherr von und zu Guttenberg 1945 von der Gestapo ermordet.
Interessant ist hier zwar auch die explosive Zunahme von Adligen-Namen über kaum mehr als zwei Generationen. Für Namen mit Penislängenkompensationspotenzial hab ich mich ja schon früher interessiert. Meine persönliche Lieblingsinformation im oben (und hier noch mal) verlinkten Artikel ist aber folgende:

„Das ist 16 Jahre her. Das war eine Teenagerparty. Da muss man auch die Kirche im Dorf lassen“, sagte er [der Entlassene]. Auch seine Familie sei in der Zeit des Nationalsozialismus im Widerstand gewesen.

Mit der Ausnahme der jüdischen Bevölkerung und ca. 5-6 Mann um und inkl. Adolf waren ja alle Deutschen im Widerstand.

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